Fast die Hälfte geht verloren!
Wo geht die ganze Energie hin?
Der Energiegehalt unserer Brennstoffe ist höher als die Energie, die uns nach verschiedenen Umwandlungsprozessen effektiv zur Verfügung steht. Mit dem Wirkungsgrad wird das Verhältnis zwischen aufgewandter und tatsächlicher Nutzenergie beschrieben. So liegt der Wirkungsgrad bei der deutschen Stromerzeugung 2008 bei 41,9 Prozent. Die übrige Energie geht durch Wärme, Reibung, Abgase und ähnliches verloren und kann nur durch zusätzliche Verfahren wiederum zum Teil genutzt werden.
Ein Kohlekraftwerk erreicht einen Wirkungsgrad zwischen 25 und 50 Prozent, eine Windkraftanlage bis zu 50 Prozent, während es bei einem Wasserkraftwerk zwischen 80 und 90 Prozent sind. Aber nicht nur bei der Herstellung von Strom geht Energie verloren, auch unsere Maschinen und technischen Geräte sind keineswegs hocheffizient. Herkömmliche Glühbirnen setzen 5 Prozent der aufgenommen Energie in Licht um, der Rest geht als Wärme verloren.
Wärmepumpen sind dagegen hocheffizient, denn sie erzeugen mehr Wärme als elektrische Energie zum Betreiben der Pumpen notwendig ist.
