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Energie aus Abwasser

Warum nicht das Erdöl unserer Städte nutzen?
Gleichsam zu unseren Füßen liegt eine Energiequelle, die alle unsere Anforderungen an eine wirtschaftliche, aber auch sichere und zugleich umweltverträgliche Energieversorgung erfüllt. Die Energiegewinnung aus Abwasser ist ein seit Jahrzehnten erfolgreich erprobtes Verfahren.
Die Amortisationszeiten einer installierten Anlage liegen im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizanlage zwischen vier und maximal sechzehn Jahren, und dies bei einer Lebensdauer von mindestens 50 Jahren.
Systeme zur Energiegewinnung aus Abwasser lassen sich sowohl in bestehende Kanäle einbauen, ideal zum Zeitpunkt der Sanierung, oder direkt bei Neubauten von Beginn an einplanen und realisieren.
Ein sinnvoller Kreislauf
Um Energie aus Abwasser gewinnen zu können, muss ein Wärmetauscher in den Kanal eingebracht werden. Ist er nicht direkt im Kanalrohr eingebaut, kann er bedarfsgerecht und modular, wie beim Therm-Liner, nachgerüstet werden. Anschließend wird der Wärmetauscher an eine Wärmepumpe angeschlossen, die die Heiz- oder Kühlleistung erbringt.
Wo lohnt sich Rückgewinnung am meisten?
Über den richtigen Standort für die Energiegewinnung aus Abwasser sind zwei Faktoren ausschlaggebend: die tatsächlich verfügbare Abwassermenge und der Standort des Abnehmers für die neu gewonnene Wärme. Beide sollten zusammenpassen, um die Energie optimal zu nutzen.
Effizienz macht sich bezahlt
Der Betrieb der Wärmepumpe kann zusätzlich optimiert werden. In vielen Fällen bietet sich die Kombination mit einem Heizkessel an, aber auch ein Blockheizkraftwerk kommt in Frage. Entscheidend sind hier die Anforderungen, die an die Heizleistung (oder Kühlung) und deren Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit gestellt werden.
