Tübingen Aischbachschule
Abwasser fließt täglich in großen Mengen als Abfallprodukt durch unsere Kanalisationsnetze. In diesem Abwasser steckt eine enorme Energiemenge, die zur Beheizung oder Kühlung von Gebäuden genutzt wird. Ein am Boden des Abwasserkanals eingebauter Wärmetauscher wird von Abwasser überströmt. Die gewonnene Energie wird zur Heizzentrale weitergeleitet und mittels Wärmepumpentechnik verwertet.
Ganz nach dem Moto "Tübingen macht blau" wurde die Firma Uhrig Kanaltechnik GmbH, durch Oberbürgermeister Boris Palmer, mit dem Einbau des patentierten Wärmetauschersystems in der würtembergischen Universitätsstadt beauftragt.
So versorgt Tübingen als erste deutsche Stadt ein Schulzentrum mit Wärme aus dem Abwasserkanal,wodurch die Aischbachschule eine Energieeinsparung von ca. 46%
verzeichnen konnte.
Projektdaten Heizsystem Tübingen Aischbachschule:
- Kanal: DN 1500
- Abwassermenge: 130 l/s
- Heiz- / Kühlbedarf: 73 kW
- Entzugsleistung Kanal: 22,5 kW
- Länge Wärmetauscher: 17 m
- Energieeinsparung: ca. 46 %
- CO² - Reduzierung: ca. 37 %
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